Magnete, Magnetismus, Elektromagnetismus………????


Der Magnet:
Ein Magnet ist ein Körper, der bestimmte andere Körper magnetisch anzieht oder abstößt. Magnetische Anziehung ist ein grundlegendes Naturphänomen. Ein Magnet ruft ein Magnetfeld hervor und wird von diesem durchströmt.

Man unterscheidet Dauermagnete und Elektromagnete.

Dauermagnete / Permanentmagnete:
Dauermagnete / Permanentmagnete behalten nach einer Magnetisierung diese über lange Zeit bei. Zur Herstellung dienen heute metallische Legierungen aus Eisen, Nickel und Aluminium mit Zusätzen aus Kobalt, Mangan und Kupfer oder auch keramische Oxidwerkstoffe (Bariumoxid, Eisenoxid). Verwendung finden Dauermagneten in Kompassen als Magnetnadeln, in Elektromotoren, elektrischen Messinstrumenten, z.B. Drehspulinstrumenten, in Lautsprechern und in Kopfhörern sowie in vielen anderen modernen Geräten wie Druckköpfen von Druckern, Festplattenlaufwerken, Aktoren (Stellglieder in einem technischen Steuer- und Reglungskreis) und Sensoren.

Elektromagnetismus:
Um jeden stromdurchflossenen Leiter bildet sich ein Magnetfeld. Man nennt diesen Effekt Elektromagnetismus. Bewegte Ladungen (Strom) sind die Ursache des Elektromagnetismus. Die Feldlinien des Magnetfeldes liegen wie Kreise um den Leiter. Die Richtung der Feldlinien werden von der Stromrichtung bestimmt (Schraubenregel, siehe Grafik). Wird die Stromrichtung geändert, richtet sich das Magnetfeld neu aus.

Elektromagneten (Magnetspule):
Elektromagnete bestehen im Allgemeinen aus ein oder zwei stromdurchflossenen Spulen mit einem Kern aus einem weichmagnetischen Werkstoff, im einfachsten Fall aus Weicheisen. Diese Anordnung führt zu einem starken Magnetfeld. Man verwendet Elektromagnete für zahlreiche kleine und große technische Einrichtungen, z.B. fremderregte Elektromotoren und Generatoren, Relais (elektromagnetisch wirkende Schalter), Zug-, Hub- und Stoßmagnete, elektrische Türöffner.